johannes524   zeugnis über das leben und die freiheit            

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wie machen wir gemeinde?

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so mancher wird sich fragen "ja - was macht ihr dann anders als wir?"

Grundsätzlich will ich sagen, daß das neue Testament den Gläubigen einen ziemlich großen Spielraum gibt, ihre Versammlungen abzuhalten. 
Man liest nichts von einem besonderen Gebäude, einer bestimmten Liturgie oder von geweihten Priestern.

Ich will hier mal erklären, wie unser Gottesdienst aussieht und wie wir zu bestimmten Glaubensfragen stehen....

Wir treffen uns am Sonntag Vormittag um 9:30 Uhr. In der Bibel finden wir keinen Hinweis auf einen besonderen Raum, mit besonderen Weihen, besonderen Bildern usw.. Deshalb ist es in unserem Fall ein ganz gewöhnlicher Seminarraum, der unter der Woche für alles mögliche genutzt wird.

Wir stellen Stuhlreihen rund um Brot und Wein auf, die sich auf einem ganz normalen Tisch befinden. Wir nennen die erste Stunde "Anbetungsstunde". Diese Stunde wird von einem Bruder eröffnet, indem er die Gläubigen und die Gäste begrüßt. Er liest gewöhnlich einige Verse aus der Bibel vor und sagt seine Gedanken dazu. Niemand sagt ihm vorher was er sagen muß oder was nicht. Auch muß er vorher niemanden um Erlaubnis fragen. Die Kinder sind dabei.

Danach werden Lieder gesungen, Gebete (frei formuliert) gesprochen und es kommen diverse Beiträge (einige Minuten) von Brüdern, die sich immer an der Bibel orientieren.
Die Lieder sind nicht ausgesucht, jeder kann Lieder vorschlagen, die z.B. gerade zu dem Thema passen, was angesprochen wurde.

So ca. um 10:15 Uhr geht der Bruder, der an dem Tag die Begrüßung macht von der Anbetungsstunde über zum Brotbrechen. Manche sprechen ein Gebet, andere lesen etwas aus der Bibel vor, das Bezug zum Brotbrechen hat.

Wir nehmen ganz normales Brot und statt Wein nehmen wir Traubensaft. Beides geht durch die Reihen und jeder, der an Jesu Tod und Auferstehung zur Vergebung seiner Sünden und zum ewigen Leben glaubt, darf am Brotbrechen teilnehmen. Jeder ist aufgerufen sich selbst zu prüfen, ob er würdig ist am Brotbrechen teilzunehmen. 

Nach dem Brotbrechen gibts eine Sammlung für Missionare, oder für Kinderbibeln, die verschenkt werden, oder für sonst einen Zweck, den die Verantwortlichen der Gemeinde beschlossen haben. Es wird immer vor der Sammlung mitgeteilt, wo das Geld hingeht. Dabei gibt jeder was er meint, niemand sieht dem anderen zu, was er gibt. Und wenn jemand nichts gibt, dann ist es auch seine Sache.

Danach kommt Zeit für diverse Mitteilungen oder Grüße, jeder kann dabei was sagen. Oft werden Erlebnisse aus der Woche erzählt, die man mit dem Herrn gehabt hat.

Dann gehts in die Pause und es wird Kaffee getrunken, Kuchen gegessen und vor allem wird geratscht, so ca. 15 - 20 Minuten.

Nach der Pause gehen die Kinder je nach alter in verschiedene Kinderstunden. Eine Schwester oder ein Bruder bereitet diese vor. Da wird gebastelt, gesungen, gespielt, aber auch biblische Botschaften vermittelt.

Von den Erwachsenen werden Gebetsanliegen zusammengetragen und Termine besprochen, bevor es zur Predigt geht. Die Predigt dauert ca. 35 - 45 Minuten. Dabei geht es immer um ein Thema aus der Bibel. Manche predigen über einen bestimmten Abschnitt aus der Schrift, andere suchen sich ein bestimmtes Thema aus und gehen dabei auf verschiedene Bibelstellen ein. Nicht jeder Bruder ist auch ein Prediger, das sind solche, die von den Verantwortlichen dazu eingeteilt werden. 

Die Zuhörer schlagen jede genannte Bibelstelle nach, die der Prediger nennt und lesen mit um zu sehen, ob sich auch alles so verhält, wie es der Prediger sagt.

Nach der Predigt wird noch kurz gebetet und man verabschiedet sich in die Woche. Viele bleiben noch zusammen um bestimmte Sachen zu besprechen, oder einfach noch die Gemeinschaft mit den Geschwistern  zu genießen.