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johannes524

 

 

 

 

 

 


Das Stanford-Experiment

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"Es gibt keinen Gott!
Und falls doch, dann hab ich zum Glück nichts zu befürchten, weil ich ja einer von den Guten bin."

Würdest du dich darauf verlassen? Wer sind dann die Schlechten? Kennst du jemand, der sagen würde: "Und falls doch, dann habe ich was zu befürchten, weil ich ja einer von den Schlechten bin."

Die meisten Menschen behaupten von sich, ob ausgesprochen oder bescheiden insgeheim, dass sie selbst eher gut als schlecht sind. Sie haben noch nie jemanden umgebracht, noch an keinem Krieg teilgenommen und nur hin und wieder gelogen. Andererseits hat bei uns in den letzten 60 Jahren auch kein Krieg mehr stattgefunden. Wir sind heute gar nicht mehr Situationen ausgesetzt, in denen man Einblicke in unser tiefstes Wesen bekommen könnte.

Im Jahr 1971 hat an der Universität im kalifornischen Stanford ein berühmtes Experiment stattgefunden, das Aufschluss gibt, zu was wir Menschen fähig sind.
Dabei wurden 18 psychisch gesunde Durchschnittsstudenten dafür bezahlt, dass sie an einem zweiwöchigen Gefängnisrollenspiel teilnehmen sollten. Die Hälfte der Studenten schlüpfte in die Rolle der Gefängniswärter und die andere Hälfte spielte die Gefangenen. Man wollte herausfinden, welche psychischen Auswirkungen es hat, ein Gefangener oder ein Strafvollzugsbeamter zu sein.
Dazu wurde eine möglichst realistische Atmosphäre erzeugt:
Die Gefangenen wurden zu Beginn entlaust, mussten Gefangenenhemden tragen und wurden fortan nur noch mit Nummern, statt mit ihren Namen angesprochen. Die Wärter hingegen kleideten sich in Polizeiuniformen, bekamen Gummiknüppel und trugen Sonnenbrillen.

Dann ging es los. Die beiden Parteien wurden in den zum Gefängnis umgestalteten Universitätskeller gesperrt und heimlich gefilmt.
Die einzige Anweisung, welche die Wärter bekamen, war, für Ordnung im Gefängnis zu sorgen.
An dieser Stelle könnte man meinen, dass die beiden Parteien erst einmal die Lage sondieren und miteinander reden. Um die 14 Tage für beide Seiten so angenehm wie möglich zu gestalten, könnte man über allgemeine Regeln beratschlagen und abstimmen. Wann Essenszeit ist. Wie oft und wie lang die Gefangenen aus ihren Zellen dürfen. Wenn es keine Probleme gibt, kann man sich ja auch zusammensetzen und sich was erzählen. Oder Gesellschaftsspiele spielen. So wird es keinem langweilig und die Zeit geht am schnellsten vorbei.

Das Experiment verlief anders: Nach anfänglich kleinen Wortgefechten pfiffen die Wärter als erste Demonstration ihrer Macht die Gefangen mitten in der Nacht zum Durchzählen aus ihren Betten. Dann folgte eine Konfrontation der anderen. Die Gefangenen probierten die Grenze, wie viel sie sich erlauben konnten und die Wärter gingen auf in ihrer machtvollen Position. Schnell kamen sie auf kreative Schikanen, mit denen sie den Willen der Gefangenen zu brechen versuchten.
Schon am zweiten Tag gab es einen Gefangenenaufstand bei dem sie sich alle zusammen in einer Zelle verschanzten. Die Wärter trieben die Insassen mit eisigem Kohlendioxyd aus dem Feuerlöscher wieder auseinander und wandten ab da umso sadistischere Zuchtmethoden an. Manche wurden nackt ausgezogen, anderen wurde der Gang zur Toilette verweigert. Neben Liegestützen als Strafe wandten sie auch psychologische Methoden an. Um den Zusammenhalt der Gefangenen zu stören, richteten sie eine Vorzugszelle ein, in der brave Gefangene schikanefrei leben konnten und besseres Essen bekamen. Dadurch wurde Neid und damit Misstrauen unter den Insassen geschürt. Es funktionierte. Nach kurzer Zeit gehorchten alle Gefangenen und besprachen sich auch nicht mehr untereinander. Jeder kämpfte nur noch für sich.

Hättest du die Vorzugsbehandlung abgelehnt, um die Solidarität in der Gruppe aufrechtzuerhalten?

Jeder Wärter wurde zu einem Diktator und jeder Gefangene zu einem Egoisten.
Nachdem die Insassen erste Zeichen psychischer Erkrankungen zeigten, teils wie wild schrieen und nachts, wenn die Wärter sich unbeobachtet fühlten, misshandelt wurden, musste der Versuch nach nur sechs Tagen vorzeitig abgebrochen werden.
Man beachte, dass es sich keinesfalls um labile Personen handelte, sondern um Menschen wie du und ich, die zuvor auf ihre psychische Stabilität geprüft wurden.

Wie hättest du reagiert? Wärst du als strahlendes Beispiel aufgefallen und hättest so bewiesen, dass du einer von den Guten bist?
Wir Menschen haben einen in uns wohnenden Drang, weg von einer harmonischen Welt. Weg von der Liebe und weg vom friedlichen Zusammensein.
Das Stanford-Experiment zeigt verblüffend im kleinen Maßstab auf, was die Bibel im großen Maßstab über die Welt sagt:

Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. Alle sind abgewichen, alle miteinander taugen nichts. Keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger. Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihrer Zunge betrügen sie; Schlangengift ist auf ihren Lippen; ihr Mund ist voll Fluch und Bitterkeit. Schnell sind sie dabei, Blut zu vergießen. Verderben und Unheil sind auf ihren Wegen, und den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen. (Römer 3, 10-18)

Zum Glück ist Gott nicht wie wir. Unter uns Menschen versuchen wir permanent unsere dunklen Seiten zu vertuschen und eine gute Miene aufzusetzen. Bei Gott dürfen wir zugeben, wer wir sind. Wir können zugeben, dass wir uns eben nicht jeden morgen im Spiegel anschauen könnten, als ob nichts wäre.

Genau für solche, die das zugeben, ist Jesus gestorben. Wenn du vor ihm zugibst, dass du es nötig hast, dass jemand für dich bezahlt, dann darfst du sein Geschenk annehmen:
Das Geschenk, dass Jesus für deine schlechten Taten die Konsequenz getragen hat:
Den Tod am Kreuz.



mehr über das Experiment auf:
http://www.prisonexp.org/german/indexg.htm

Artikel geklaut bei soulsaver.de