johannes524   zeugnis über das leben und die freiheit            

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mein zeugnis wo sind meine Probleme jetzt?

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schon früh habe ich mir Gedanken über Gott und die Welt gemacht. Weil ich als Kind wohl nicht ganz einfach zu nehmen war habe ich ab und an die Zuchtrute meiner Eltern zu spüren bekommen. Ich habe das damals natürlich ziemlich ungerecht und fies gefunden. Aber es war auch das erste Mal, daß ich an eine letzte Gerechtigkeit gedacht und auch geglaubt habe.

Ich bin katholisch erzogen worden. Meine Eltern haben die Sache mit der Kirche sehr ernst genommen. Sonntagsgottesdienst war Pflicht. Ich habe nicht so ganz viel mit der Kirche anfangen können. Daß es Gott gibt habe ich sehr wohl geglaubt und daß dieser Jesus da am Kreuz hat sterben müssen hielt ich eigentlich immer schon für wahr. Aber in der Kirche hat mir nie jemand gesagt, was das alles mit mir zu tun haben soll.

Irgendwie wusste jeder von uns, daß die Bösen in die Hölle und die Guten in den Himmel kommen. Mehr konnte ich in meiner Kindheit nicht über Gott erfahren.

Als Jugendlicher begann ich mich mit diversen Endzeitpropheten zu beschäftigen. Scheinbar hat mich damals schon die Angst vor einem Gericht Gottes geplagt. Ich habe das alles sehr ernst genommen und immer gedacht, daß wir Menschen es verdient haben, mal so richtig eine auf den Deckel zu bekommen. In vielen dieser Bücher lief alles auf Maria die "Mutter Gottes" hinaus. Ihre Fürsprache könnte alles noch abwenden und zumindest für unser schönes Bayernland alles glimpflicher als für den Rest der Welt ablaufen lassen.

So bin ich ein Marienverehrer geworden. Ich habe schon als junger Kerl viel den Rosenkranz gebetet und war dabei ziemlich eifrig. Wenn meine Gedanken beim Beten abgeschweift waren habe ich die einzelnen Abschnitte konsequent nachgebetet. Wenn ich mal einen Tag in der Woche nicht zum beten kam, habe ich an einem anderen Tag zwei gebetet, damit alles im grünen Bereich wäre. Diese Phasen haben auch mal aufgehört und sind wieder gekommen...

Aber so fromm, wie sich das jetzt anhört war ich durchaus überhaupt nicht. Ich habe jeden Blödsinn meiner Kumpels mitgemacht und war nicht selten der Vorreiter im sich blöd benehmen. In Landjugendzeiten haben wir immer alles Mögliche im Sinn gehabt, aber selten was Vernünftiges. Auf Festen und in Discos habe ich meistens zu viel getrunken und mich oft wie ein Depp benommen. Und zu später Stunde habe ich dann des öfteren einen ganzen Tisch in eine religiöse Diskussion verwickelt, was mir schon oft so manchen Kopfschüttler eingebracht hat.

Das ganze "ach wir haben uns alle sooo lieb und nehmen uns bei den Händen" diverser Landjugendler hat mich abgestoßen. Ich wollte einer sein, von dem man sagt, daß er fast alles mitmacht und für fast jeden Streich zu haben ist. Und ich wollte nie ein Weichei sein. Keiner, der sich wegen einem Mädchen zum Kasper macht, einer der schon alles im Griff hat.

Natürlich habe ich gewusst, daß es so auch nicht geht. Zwischendrin ist mir immer wieder meine Sündhaftigkeit klar geworden und ich habe dann eben versucht mit Rosenkränzen dagegen zu halten, aber mein Herz blieb unverändert.

Mit ca. 20 bin ich ziemlich stark in die mystische Ecke abgedriftet. Los ging´s da mit Hildegard von Bingen. Erst waren es nur die Heilbücher, später ihre religiösen Schriften, die mich fasziniert haben. Da war die Rede von den verschiedenen Bußübungen für die verschiedenen Untugenden. Bis hin zu Geißelungen ist das alles gegangen, was ich mir da auferlegen musste.

In dieser Zeit habe ich noch viele Bücher diverser Heiliger, Seher und Propheten gelesen, die mich sehr bewegt und beunruhigt haben.

Das Bewusstsein, daß ich ein Sünder war wurde immer stärker. Ein mir wichtiger Gedanke war es mit guten Werken dagegen zu halten und mal was für die "armen Leute" zu machen. Dann würde mich Gott bestimmt nicht abweisen können. Aber außer ein paar Spenden und einem schlechten Gewissen wegen meines Hauses, das ich schon in jungen Jahren gebaut habe ist nicht viel daraus geworden. Das Haus hat mich deshalb sehr unruhig sein lassen, weil ja jetzt klar war, daß ich nicht so ohne weiteres mal "irgendwo hin" gehen konnte um dort den Leuten zu helfen. Natürlich wurde der Gedanke, daß man mit guten Taten was bei Gott gutmachen kann auch von der Kirche unterstützt. So manches mal habe ich die Leute reden hören "wenn der und der nicht in den Himmel kommt, wer dann? Wo er doch so viel Gutes getan hat.."

Dann habe ich mal eine Zeit lang gemeint, daß ich in ein Kloster müsste. Je strenger, desto besser war meine Ansicht. Ich habe dann bei den Benediktinern, den Paulinern, den Franziskanern, und den Salesianern Don Boscos angefragt und da in meinen Urlauben überall mal einige Tage bis einige Wochen gelebt. Aber es hat mich nicht annähernd von meinen drückenden Lasten befreien können.

In meiner Ausbildung hatte ich Halt gefunden und gemerkt, daß man mich schon einigermaßen brauchen kann. Später bin ich in einen anderen Beruf gegangen und habe auch da mit den Leuten gut mithalten können. Das hat mir Selbstvertrauen gegeben. Dennoch war ich alles andere als glücklich. Ich fühlte mich ständig ungerecht behandelt und vom Chef total unterschätzt. Auch im privaten Bereich war ich sehr unzufrieden. Tiefe Depressionen haben sich durch mein Leben gezogen. Meine Beziehungen zu Mädchen waren fast immer von kurzer Dauer und wenn sich etwas dauerhaftes abzuzeichnen schien, habe ich schnell kalte Füße bekommen. Bei fast allem, was ich angefangen hatte bin ich mit maximal halber Kraft gefahren, weil ich mich nie entscheiden konnte und ich wollte mir immer ein Hintertürchen offen lassen. Das hat mich alles ziemlich gefrustet, aber ich konnte mir nichts anmerken lassen, weil ich ja der lustige Partylöwe war, der sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt und auf den man sich immer verlassen kann, wenn es darum geht einen dummen Spruch abzuliefern.

Wenn Alkohol im Spiel war, fühlte ich mich viel besser, da konnte ich plötzlich stark und ein anderer Mensch sein. Aber die Depri kam immer gleich am nächsten Tag und verging nicht so schnell. Sie wurde nur kurz unterbrochen von dem eigenen Gelaber und dem der Kumpels, daß wir schon wieder mächtig einen draufgemacht und die Leute nur so geschaut hätten.

Irgendwann habe ich das alles nicht mehr ausgehalten und es gingen mir sehr ungesunde Gedanken durch den Kopf. Da habe ich in meiner Not zum Herrn geschrieen und ihm gesagt, daß ich das alles nicht mehr hinbekomme. So manches mal habe ich nach durchzechter Nacht noch meine Gedanken niedergeschrieben, bevor ich schlafen ging. Wenn ich das heute lese kann ich gar nicht glauben, wie nah ich doch schon an der Wahrheit war ohne es zu merken. Mir ging es nach solchen Notschreien auch tatsächlich gleich wieder besser. Aber mein Leben, meine Kumpels und der Alkohol haben mich immer ziemlich schnell wieder eingefangen.

Plötzlich gab's das düstere Gerücht, daß ein alter Landjugend-Spezi bei einer Sekte sei und daß bei ihm zu Hause alles den Bach runter ginge. Böse, sehr böse Sachen wurden gesagt. Ich habe mit ihm geredet, was denn an der Sache dran sei und er hat mir alles genau erzählt. Den Inhalt unseres Gesprächs damals kann ich heute nicht mehr wiedergeben, aber daß ich mir daheim gedacht habe "der ist halt jetzt lutherisch" das weiß ich noch gut. Es war auch alles ganz  in Ordnung mit ihm. Ich habe schnell begriffen, daß der jetzt was gefunden hat, wovon ich noch sehr weit entfernt war.

Später hat er mich mal zu einem Bibelkreis eingeladen und wir haben das Johannes-Evangelium gelesen. Das hat mir schon schwer zugesetzt und mein Herz berührt, aber ich habe damals auch noch andere Bücher nebenbei gelesen. Da ging es auch um Jesus,  es waren z.B. die "Neuoffenbarungen" von Jakob Lorber und ich habe die Leute im Bibelkreis als "arme Unwissende" angesehen, weil ich ja vermeintlich viel mehr wusste. Ich wollte die von meinem Standpunkt unbedingt überzeugen. Ich glaube, daß es die Leute in dem Bibelkreis nicht ganz leicht mit mir hatten.

Die Überzeugung, daß ich was für die Armen tun musste wurde immer stärker und das tiefe Empfinden einer grenzenlosen Sinnlosigkeit meines verpfuschten Lebens war ständig vor mir. So habe ich angefangen mich umzusehen was ich denn tun könnte. Ich hatte ein TV-Beitrag zum Kosovo-Flüchtlingsdrama gesehen  und für mich beschlossen "da musst du hin"! Meine Arbeit hatte ich aufgegeben und wollte Bergpredigtmäßig durchs Leben gehen. Dort verspricht Jesus, daß Gott für einen sorgen wird, wenn man sich auf ihn verlässt. Obwohl ich mir nicht vorstellen konnte, daß das klappt, war der Leidensdruck in meinem Herzen so groß, daß ich schon das zweite mal eine Arbeit aufgegeben habe, obwohl gute Perspektiven bestanden. Das erste mal hatte ich noch gekniffen und doch wieder eine Arbeit angenommen, aber jetzt wollte ich das irgendwie durchziehen.

Ich habe mich dann bei diversen Hilfsorganisationen beworben und bin dann auch genommen worden. Obwohl es finanziell eigentlich nicht ging, bin ich dennoch die Herausforderung eingegangen. Zu Hause habe ich so gut wie niemandem Bescheid gesagt. Ich wollte einfach von heute auf morgen nicht mehr da sein. Die Organisation hat mir ein bisschen was bezahlt, so daß ich meinen Hauskredit so umfinanzieren konnte, daß es irgendwie weiter ging. Mein Vertrag lief 6 Monate. In den allerletzten Tagen vor meiner Abreise ist dann doch noch was zu meinen Freunden durchgesickert und sie haben am Vorabend meines Aufbruchs noch eine Überraschungsparty geschmissen. War echt super.

So saß ich dann im Flieger Richtung Krisengebiet. Ich hatte es mir selber nicht zugetraut, daß ich einmal tatsächlich so einen Schritt machen würde. Aber jetzt lag all das Zaudern hinter mir und ich kam in ein Projekt, wo ich viel Arbeiten konnte. Es hat mir dann auch von Anfang an super gefallen. Ich fühlte mich echt gebraucht, hatte viel zu organisieren und bin nach einigen Monaten sogar in eine leitende Position gekommen. So habe ich praktisch keine Freizeit gemacht und fast immer gepowert. Mein Übersetzer hat immer treu zu mir gestanden.

Schwups waren die ersten 6 Monate rum und ich durfte bleiben. Mein Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. So hatte ich ein etwas besseres Gehalt und konnte auch der Situation zu Hause gelassener entgegen sehen. Ich blieb über ein Jahr dort. Danach war ich in Afrika, Afghanistan und im Irak. Insgesamt war ich etwa 3,5 Jahre auf Achse.

In dieser Zeit durfte und musste ich vieles lernen. Meine ursprüngliche Motivation - mich dem Herrn durch gute Werke angenehm zu machen und im Dienst für meine Mitmenschen eine Liebesbeziehung zu Gott aufzubauen - sind grandios gescheitert . Ich habe gemerkt, daß ich mit der einen Hand in guten Werken sein kann und mit der anderen in der Sünde.

Oft habe ich gedacht, daß mich Gott wohl jetzt zähneknirschend annehmen müsste. Aber im Grunde wusste ich schon, daß er ein heiliger Gott ist und Sünde überhaupt nicht tolerieren kann.

Die viele Arbeit hat die Fragen nicht so groß werden lassen wie zuvor daheim. Ich kann schon sagen, daß ich echt ausgefüllt war in den Projektjahren.

Irgendwann habe ich aber gemerkt, daß es jetzt einfach mal reicht und daß ich sehen muss, was zu Hause noch von meinem Leben da ist.

So bin ich wieder in einen Job eingestiegen und schnell war ich wieder ganz der Alte. Aber genau so schnell kamen meine Depris zurück und zwar schlimmer als je zuvor. Eine große Hoffnung, die ich immer hatte war zunichte gemacht. Mit Werken konnte ich mir das Reich Gottes definitiv nicht zu eigen machen. Wie aber sollte es denn bitteschön dann noch gehen?

Ich habe wieder mit dem Bibel lesen begonnen und habe mir Bücher rund um die Bibel besorgt. Viel Zeit habe ich im Internet verbracht auf der suche nach Christen. Die habe ich auch getroffen, aber auch viel Schatten habe ich da gefunden.

Der Herr greift in mein Leben ein....

alles wurde in riesigen Schritten schlimmer, die Sinnlosigkeit immer größer. Da hörte ich plötzlich von einem Bekannten, daß er sich bekehrt habe. Ich dachte bei mir selber.. "der hat das geschafft und du feiger Kerl hast so große Angst vor den Menschen und bist um deine Ehre besorgt". Mir war immer das Gleichnis vom Sämann (Matthäus 13, 1-9) im Herzen umgegangen und ich wusste, daß ich da mit denen unter den Dornen gemeint war. Ich war mir nicht sicher, ob Jesus das sagte, damit ich wüsste, daß ich auf  ewig "keine Frucht" bringen würde, oder damit ich auf  "guten Ackerboden" käme? Ich hatte noch nicht kapiert worum es eigentlich geht!

Weil der Druck in mir immer größer wurde habe ich mich einer Gemeinde genähert, aber ich habe mich dabei ziemlich angestellt. Ich habe mir für die Kontaktaufnahme extra eine neue eMail-Adresse angelegt, damit niemand zurückverfolgen könnte, wer ich sei. Dann habe ich mich mit den Leuten da getroffen und gesagt, daß ich noch weit davon entfernt wäre, in ihre Gemeinde zu gehen. So haben wir ausgemacht, daß ich erst mal in einen Hauskreis gehe. Das habe ich dann auch gemacht. Die Gemeinde sollte weit weg sein von meinem Wohnort, damit mich auch ganz sicher niemand erkennt. Am liebsten wäre ich 100 km weit gefahren....

In dieser Zeit hat sich dann tatsächlich mein Herz verändert und ich habe bei bestimmten Bibelstellen gemerkt, wie mein Herz lichterloh brennt. Plötzlich, als eine gute Freundin auf Besuch bei mir war und wir so über Hospiz und andere gute Werke geredet haben, ist mir klar geworden, daß ich jetzt gläubig bin. Ich habe auf einen Schlag begreifen dürfen, daß der Herr Jesus für mich persönlich am Kreuz gestorben ist, daß ich dadurch Vergebung meiner Sünden habe und daß mich nichts und niemand mehr aus seiner Hand reißen wird. Auch habe ich verstehen dürfen, daß ich selber nichts zu meiner Rettung beigetragen habe. Wie im Epheserbrief Kapitel 2, Verse 8 und 9 steht:

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

Danach hat der Herr angefangen in meinem Leben aufzuräumen. Zwar immer nur soweit wie ich ihn gelassen habe. Aber ich habe schon gemerkt, wenn ich ihm Bereiche meines Leben vorenthalte, dann zieht er sich ein Stück weit von mir zurück, macht mich unzufrieden und schnell stand wieder etwas zwischen uns. So hat er mich langsam dazu gebracht ihm mein ganzes Leben zu übergeben und alle Sachen zu bekennen, die ich falsch gemacht hatte. Auch viele Vorstellungen, die ich mit in meine neue Beziehung gebracht hatte, hat er platt gewalzt. Bei vielen Wünschen, die ich gehegt habe wollte ich den Herrn Jesus nur als Erfüllungs-Gehilfen gebrauchen. Aber die grundsätzliche Richtung wollte ich selber vorgeben. Ich musste begreifen, daß der Herr so was nicht mitmacht. So hat er mich langsam verändert und er hat mit mir bestimmt noch viel Arbeit!

Meine große Angst, was denn die Leute von mir sagen werden, war plötzlich weg und der Herr hat viele Hindernisse aus dem Weg geräumt.

So habe ich mich auf einmal auch getraut mit den Leuten aus der Gemeinde bei mir um die Ecke, Kontakt auf zu nehmen. Genau da wollte ich NIEMALS hingehen, da hatte ich panische Angst. Jetzt war mir das plötzlich egal. Und ich bin da hin und seit dem habe ich nicht mehr gefehlt.

Ich bin jetzt ca. 2 1/2 Jahre gläubig und tatsächlich mit mir und vor allem mit Gott ins Reine gekommen. Ich hätte das alles nicht mehr für möglich gehalten.

Psalm 40, 1 bis 4 beschreibt meine Bekehrung sehr gut...

Beharrlich habe ich auf den HERRN geharrt, und er hat sich zu mir geneigt und mein Schreien gehört.

Er hat mich heraufgeholt aus der Grube des Verderbens, aus Schlick und Schlamm; und er hat meine Füße auf Felsen gestellt, meine Schritte fest gemacht.

Und in meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt, einen Lobgesang auf unseren Gott. Viele werden es sehen und sich fürchten und auf den HERRN vertrauen.

und die Geschichte des Bartimäus passt auch noch auf mich; Markus 10; 46 bis 52

Und sie kommen nach Jericho. Und als er und seine Jünger und eine große Volksmenge aus Jericho hinausgingen, saß der Sohn des Timäus, Bartimäus, ein blinder Bettler, am Weg. Und als er hörte, dass es Jesus, der Nazarener sei, fing er an zu schreien und zu sagen: Sohn Davids, Jesus, erbarme dich meiner! Und viele bedrohten ihn, dass er schweigen sollte; er aber schrie um so mehr: Sohn Davids, erbarme dich meiner! Und Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn! Und sie rufen den Blinden und sagen zu ihm: Sei guten Mutes! Steh auf, er ruft dich! Er aber warf sein Gewand ab, sprang auf und kam zu Jesus. Und Jesus antwortete ihm und sprach: Was willst du, dass ich dir tun soll? Der Blinde aber sprach zu ihm: Rabbuni, dass ich sehend werde. Und Jesus sprach zu ihm: Geh hin, dein Glaube hat dich geheilt! Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm auf dem Weg nach.

weitere Zeugnisse
Jeannot - der Hooligan