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Wie Atheisten sich den Ast absägen

"Gott ist tot" hat Nietzsche einst verkündet, als er noch lebte. Viele haben es ihm geglaubt und wenn heute vielleicht noch die Mehrzahl der Deutschen "so etwas wie einen Gott" oder "irgendwas da oben" nicht leugnet, faktisch lebt sie doch gottlos. Die Atheisten haben große Erfolge gefeiert in den letzten Jahrhunderten. Mit Parolen wie "Gott ist grausam!", "Gott ist unlogisch!" oder "Warum lässt Gott soviel Leid zu?" konnten sie viele Leute auf ihre Seite ziehen. Auch heute noch bemühen sie sich, in öffentlichen Vorträgen, Interviews, Filmen etc. aus allen Rohren gegen Gott - bevorzugt den Gott der Bibel - zu schießen. Dabei schreiben sie sich groß auf ihre Fahne, diejenigen zu sein, die ihren Kopf einschalten. Die hinter die Dinge sehen, Glaubenssätze hinterfragen und selbstbestimmt ihr Leben führen. Sie stellen sich als die unbestechlichen Freigeister dar, denen man nicht so einfach etwas vormachen kann. Immer mit dem unterschwelligen Vorwurf, dass den Gottgläubigen an diesen Eigenschaften mangelt. Wer an Gott glaubt - so die Behauptung - ordne sich ohne den Verstand einzuschalten wohl letztlich aus Angst einer menschgemachten Autorität unter.
Bibelgläubige gelten ihnen deshalb als intellektuell unterlegen. Der Gottesleugner wähnt sich im Glauben, die Bibel längst rational überwunden zu haben und nimmt sie erst gar nicht als Alternative ernst.

Bei soviel scheinbarer Überlegenheit ist oft eine stolze Sicherheit beim Atheisten zu beobachten. Doch schon wenige Gegenfragen entlarven ihn, dass er zweierlei Maßstäbe angelegt hat. Dass er einerseits posaunt, er habe die Bibel längst intellektuell wiederlegt, aber andererseits hat er seine eigene Alternative bei weitem nicht mit der gleichen Konsequenz hinterfragt. Bei näherer Betrachtung hindert ihn seine stolze Intellektualität davor zu merken, wie er selbst manipuliert und in die Irre geführt wird. Weil er von allen Seiten, aus Zeitungen und von Kinoleinwänden hört, Atheismus sei das Schlauste, fühlt er sich schon so sicher und vergisst, selbst über seinen gottlosen Glauben nachzudenken. Ihm passiert genau das, was er dem Christ oft vorwirft.

Die Aufklärung schrie möglichst laut, dass man jeden Glauben hinterfragen müsse. Man wollte die Göttin Vernunft auf dem Thron sehen. Dabei war das nichts neues. Denn auch in der Bibel - die vor der Aufklärung im Zuge der Reformation hierzulande großen Einfluss hatte - wird die Vernunft sehr hoch eingeschätzt.

In der Bibel steht: Sprich zur Weisheit: Du bist meine Schwester! Und nenne den Verstand deinen Verwandten. (Sprüche 7,4) oder auch Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis. (Sprüche 1,7)
Wenn man rational zu einem möglichst ganzheitlichen Weltbild gelangen will, muss man sich tatsächlich hinterfragen. Zumindest auf dem Papier fordert das sowohl die Bibel als auch der Aufklärer.

Was ist also dran an der Alternative, die dem Glauben an den ewigen persönlichen Gott entgegengehalten wird?
Was glaubt der Atheist?

Der Atheismus steht auf einem materialistischen Weltbild. Das heißt er glaubt, alles was existiert - also die Sterne, die Erde, die Tiere, du und ich - besteht aus nichts weiter als Materie. Die Materie ändert mit der Zeit ihre Position, weil die Naturgesetze auf sie einwirken. So kam es nach materialistisch atheistischer Auffassung dazu, dass sich über Jahrmilliarden die Materie aufgrund der Gravitationskraft, elektrischer Kraft und Atomkernkräften verschieden angeordnet hat, bis sie heute als die Materiestruktur zu beobachten ist, die wir gemeinhin als "Mensch" bezeichnen. Zufällige Schwankungen haben dazu geführt, dass es hier mehr Sterne gibt als anderswo und zufällige Schwankungen waren der Motor der Evolution.
Zu beachten ist dabei: Nirgendwo in dieser intergalaktischen Entwicklungsgeschichte kann eine Wertung gemacht werden. Das heißt, man kann nicht sagen, es wäre besser für einen Stern zu explodieren im Gegensatz zum Weiterexistieren. Man kann in diesem Weltbild kein besser oder schlechter ableiten. Alles wird vom Naturgesetz und zufälligen Schwankungen gesteuert und ist letztlich im wahrsten Sinne des Wortes egal. Warum sollten die Atome als funktionierende Menschmaschine angeordnet sein und nicht als Blumenerde auf dem Boden liegen? Der Atheist kann keine Antwort geben, denn letztlich kann er eine Wertung "besser" oder "schlechter" nirgendwo in seinem Weltbild begründen.

Es gibt viele freundliche Atheisten, die beispielsweise ihren Nachbarn respektieren. Aber warum tut er das, wo es doch weder besser noch schlechter ist, ihn zu verachten oder ihn zu respektieren? Wie kann man Osama bin Laden denn einen Vorwurf machen, wenn dessen elektronische Prozesse im Gehirn wegen der Naturgesetze nun mal die Entscheidung zu Selbstmordattentätern hervorgebracht haben? Und wieso ist es überhaupt schlecht, diese Attentate durchzuführen? Wo doch der Mensch sowieso nur strukturierte Materie ist und man nicht begründen kann, dass es einen besonderen Wert hat, wenn die Materie als Mensch angeordnet ist?
Der konsequente Atheist beraubt sich so jeder Grundlage, auf der er Entscheidungen treffen und leben könnte.

"Warum lässt Gott soviel Leid zu?" fragt er ohne zu bemerken, dass in seinem Weltbild Leid gar nicht als etwas schlechtes bezeichnet werden kann, das es möglichst zu vermeiden gilt. Konsequent zu Ende gedacht kann er nirgendwo "gut" oder "schlecht" ableiten. Er kann bei keinem sozialen Verhalten begründen, es sei "besser" oder "schlechter" als ein anderes. Diese Begriffe gibt es letzten Endes für ihn nicht.

Er steckt in folgendem Dilemma: Der Mensch, der mit seinem stolzen Humanismus anfing, versuchte, sich unabhängig von Gott zu machen. Aber anstatt groß zu werden, endete er als eine bloße Ansammlung von Molekülen, und nichts mehr.

Die Philosophen haben oft versucht aus diesem Dilemma herauszukommen und konstruierten Gedankengebäude, wonach beispielsweise im Laufe der Evolution so etwas wie ein menschlicher Geist entstanden sei, den man nicht erklären kann.
Diese Versuche sind aber nur unbegründete Behauptungen und zeugen von der hilflosen Verzweiflung, die das materialistisch atheistische Weltbild verursacht. Denn letztlich antwortet selbiges auf die Frage nach dem Sinn des Lebens nur eines: Es gibt keinen.
Wie man es auch dreht und wendet, einen Sinn für unser Leben kann man als Atheist nirgendwo ableiten. "Dann kann ich ihn ja selbst bestimmen!" freut sich der oberflächliche Denker ohne zu merken, dass es sich dabei um eine logische Unmöglichkeit handelt. Denn wo kein Sinn ist, macht es auch keinen Sinn, einen zu bestimmen. Nur wenige sind sich über die katastrophalen Auswirkungen im klaren, welche die unausweichliche Sinnlosigkeit ihres Weltbilds mit sich bringt.

Ob wir nun tatsächlich in einem gottlosen materialistischen Universum leben oder ob Gott es geschaffen hat und uns Menschen neben dem Körper auch Seele und Geist gab, lässt sich wissenschaftlich nicht herausfinden. Es wäre eine leidige Diskussion. Worüber man sich dagegen sehr wohl unterhalten kann, ist, was es denn für uns bedeutet, wenn es so oder so ist. Deshalb verfehlt die Frage, wer Gott erschaffen hat, das Thema.
Aber nach obigen Überlegungen heißt das: Der Atheist behauptet zwar, es gäbe keinen Gott, lebt aber so, als ob es es doch einen gibt, denn er unterscheidet tagtäglich zwischen Dingen, die er tut (weil er sie als "besser" wertet) und Dingen, die er sein lässt (weil er sie als "schlechter" wertet). Er sagt, er wäre eine Molekülmaschine, handelt aber so, als ob er ein Wesen mit freiem Willen ist.
Manch ein Gottesleugner würde bestimmt behaupten, sehr wohl an etwas wie den freien Willen des Menschen zu glauben. Das Problem ist allerdings: Rein logisch betrachtet gibt sein Weltbild so etwas nicht her.

So sägt sich der Atheist seinen eigenen Ast ab. Er begann damit, sich selbst als Mensch auf den Thron zu stellen. Er wollte leben. Leben mit freiem Geist, der selbst entscheidet und herausfindet, was hinter den Dingen steht. Aber letztlich kam er zu dem Schluss, dass sein Denken zwangsläufig ein Weltbild ausformulierte, welches ihm jede Grundlage zum Leben nahm. Schließlich macht nicht einmal mehr das Denken selbst einen Sinn. Denn es ist wie gesagt nicht besser als das Nicht-Denken.
Treffend entlarvt die Bibel: Die Weisheit der Welt ist Dummheit bei Gott, wie geschrieben steht: "Gott fängt die Weisen in ihrer eigenen List" und weiter: "Der Herr kennt die Gedanken der Klugen, dass sie nichtig sind." (1.Kor 3, 19+20)
Das heißt die gottlosen Überlegungen sind vielleicht bis zu einem gewissen Grad logisch. Aber sobald jemand versucht danach zu leben werden sie nichtig.

Deshalb kann sich der Atheist zwar viele Einwände und Argumente gegen die Bibel einfallen lassen, aber seine eigene Alternative ist in jedem Fall die schlechtere.
Angesichts dieser Hilflosigkeit und intellektuellen Inkonsequenz bleibt ihm gegenüber dem Bibelgläubigen nur noch ein einziges letztes Argument: Spott.
Grast man die Zeitungen, Medien und Kinofilme nach tatsächlichen Argumenten gegen die Bibel ab, wird man nicht fündig. Trotzdem wird sie überhäuft von einer Lawine an Spott, Halbwahrheit und Polemik.

Sei dir als Atheist deshalb über eines bewusst: Solltest du einmal vor Gott stehen, und er dir Fragen stellen wird wie "Warum hast du ohne mich gelebt?", "Warum warst du mir nicht dankbar?" und "Warum hast du mich nicht einmal gesucht?". Dann wirst du nicht antworten können: "Ich dachte und habe herausgefunden...", sondern deine einzige Antwortmöglichkeit wird sein: "Ich wollte einfach nicht."

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